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Parent page: Die Teams der Formel 1
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Der Eigentümer des österreichischen Brauseherstellers Red Bull, Dietmar Mateschitz, hat beim Thema Marketing eine ganz eigene Philosophie. Der Extremsport dient immer noch als Plattform Nummer eins, doch mit Red Bull Racing und Rasenball Leipzig ist Mateschitz im Mainstream angekommen. Der ehrgeizige Unternehmer kennt nur eine Position, und das ist die Poleposition. Dies gilt für sein Unternehmen sowie für seine gesponserten Sportarten, genau dies macht sein Engagement so spannend. Auch wenn er sich dadurch angreifbar macht und auch für viele eine Reizfigur ist, so sorgt er zumindest für viel Spannung auf dem Platz. Sei es im Fußball oder eben bei der Formel 1.

Vier Weltmeisterschaften wurden schon gewonnen

Seine große Zeit genoss der Rennstall in den Jahren 2010, 2011, 2012 und 2013, hier holte der Deutsche Sebastian Vettel am Steuer des Red-Bull-Boliden die Weltmeistertitel, die Fahrer-WM sowie die Konstrukteurs-WM. Ein Rekord des Teams besteht noch bis heute, in der Saison 2011 holte Red Bull in 19 Rennen 18 Polepositions. Das entspricht einer Quote von sagenhaften 94,7 Prozent und ist etwas, dass selbst Mercedes-Benz noch nicht vollbracht hat. Aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden.

Zwei Teams im Namen des roten Bullen

Dietmar Mateschitz unterhält in der Formel 1 zwei Teams, zum einen Red Bull Racing und als Rookie-Team, zum Aufbau junger Fahrer, fungiert Torro Rosso. Torro Rosso ist italienisch und heißt übersetzt: roter Bulle. Ein Konzept, das bisher sehr gut funktioniert hat. Sebastian Vettel holte seinen ersten Sieg in einem Torro Rosso und konnte auf diese Art und Weise auf sich aufmerksam machen. In der nachfolgenden Saison fuhr er dann für das Pro-Team: Red Bull Racing.

Die Crew um Mateschitz wartet seit dem Abgang ihres Helden allerdings vergeblich auf eine Wiederholung des Erfolgs. Dieser ist bisher ausgeblieben, ein paar Achtungserfolge ausgenommen, wurde die Luft für den Rennstall doch etwas dünner.

Wir blicken gespannt auf das was kommt, denn solange Mateschitz an der Spitze steht, ist der Erfolg Pflicht.